Apr. 23, 2026

ZARA Beratungsstellen: Frauen- und Medienministerium stellen kurzfristig Finanzierung sicher

Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport sowie das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung haben dem Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit eine kurzfristige Finanzierung zugesagt.

Nachdem im Bundeskanzleramt die Förderung für die Beratungsstelle #GegenHassimNetz eingestellt worden war, sah sich der Verein gezwungen, die Beratungsangebote #GegenHassimNetz und !GegenRassismus massiv einzuschränken. Ohne Anschlussfinanzierung hätte der Verein seinen Betrieb samt aller Beratungsangebote bis Juni gänzlich einstellen müssen.

Durch die zugesicherte Finanzierung aus dem Frauen- und Medienministerium sei die Arbeit von ZARA für das Jahr 2026 zumindest teilweise gesichert. ZARA betont, es handle sich um eine erste Absicherung, die den Betrieb kurzfristig stabilisiere. Es sei eine notwendige Erstversorgung, jedoch noch keine langfristige Rettung.

Auch in den vergangenen Jahren hätten die Fördermittel die Kosten der Beratungsstellen nur teilweise gedeckt, sodass die Hälfte der Kosten durch Spenden und Eigenmittel habe getragen werden müssen.

ZARA appelliert, dass es nun entscheidend sei, rasch an einer nachhaltigen, planbaren und ausreichenden Finanzierung der Beratungsstellen #GegenHassimNetz und !GegenRassismus zu arbeiten.

Hier geht es zur Stellungnahme von ZARA.

Das Logo vom Verein Zara Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit